Tupperdosen Im Wald: Übers Geocaching Mit Kleinkind


Geocaching was ist das? Geocaching ist eine gps basierte Schatzsuche. Überall auf der Welt verstecken Geocacher für andere Geocacher Dosen und hinterlegen online die Koordinaten, die dann zum Suchen gebraucht werden.

Du schnappst dir also Freunde und Familie, ein gps fähiges Gerät und einen Kugelschreiber und ziehst los. Am Anfang reicht das Smartphone mit kostenloser Geocaching App aus. Wir benutzen inzwischen ein Wandernavigationsgerät, auf welches wir die Standorte der Caches lokal von der offiziellen Seite (www.geocaching.com) importieren. Das Navi ist nochmal auf ein paar Meter genauer, wasserdicht und die Akkus halten wesentlich länger. Du läufst also los zum markierten Punkt auf deiner Karte und wenn du angekommen bist, suchst du. Möglichst unauffällig, damit Andere das Versteck nicht entdecken und zerstören können. Wirst du fündig, trägst du dich in das in der Dose befindliche Logbuch ein (parallel kann Online für die Statistik geloggt werden). In größeren Dosen finden sich manchmal auch Tauschgegenstände, von wertlosem Krimskrams, bis hin zu Travelbugs und Geocoins, die ihrerseits von Dose zu Dose reisen sollen und online geloggt werden, damit deren Reise nachvollziehbar bleibt. Es gibt verschiedene Cache Typen mit jeweils nochmal verschiedenen Schwierigkeitsgraden und Geländewertungen. Die wichtigsten Typen sind Tradis, Mysteries und Multis. Tradis sind einfache Dosen. Für manche Funde benötigst du Tools, z.B. Magnete, Wasser oder eine Kletterausrüstung; viele Dosen sind aber auch ohne Hilfsmittel zu erreichen. Multis bestehen aus mehreren Stationen, die zum Erreichen der Finalkoordinaten jeweils angesteuert werden müssen. Bei Mysteries ist vor der eigentlichen Suche zunächst im Homeoffice ein Rätsel zu lösen, durch welches die Koordinaten des Verstecks errechnet werden müssen. Soviel erstmal zu den Basics.

Mein Mann und ich Geocachen seit inzwischen etwas mehr als vier Jahren, haben zwischenzeitlich pausiert und nun machen wir zusammen mit unserer anderthalbjährigen Tochter als Familie mit diesem Hobby weiter.

Geocaching Mit Kleinkind

Geocaching klingt erstmal nach einem ziemlich durchorganisierten Hobby. Ist es aber eigentlich gar nicht, zumindest muss dieser Anspruch nicht erfüllt werden. Niemand gibt vor wie viele und welche Dosen gefunden werden müssen, oder, ob wir nicht doch abbrechen und lieber zum Spielplatz gehen, an dem wir zufällig vorbeikommen.

Mit Zwergnase Cachen wir natürlich anders, als alleine. Wir planen vorab keine festen Routen ein, sind flexibel, machen Pausen und suchen Bezirke heraus, mit gut fußläufig erreichbaren Dosen, die möglichst kindgerecht sind (Caches sind teilweise mit Kinder/Kinderwagensymbol gekennzeichnet). Wir achten generell auf eine nicht zu hohe Geländewertung und verzichten derzeit noch darauf, Dosen in Innenstädten/Wohngebieten zu Suchen, da Zwergnase auf Wiese, Feld und im Wald viel mehr von diesem Hobby hat. Hier kann sie entdecken und sich auch mal ein paar Meter entfernen, ohne dass wir uns zB. um den Straßenverkehr Sorgen müssen.

Zwergnase macht es jedenfalls Spaß.

Sie entdeckt gerne, und ist auch einfach kein Kind, das lieber stundenlang an einer Stelle verweilt. Wir müssen sie also keinesfalls von Dose zu Dose schleifen, dann würden wir sie nicht mitnehmen, sondern alleine losziehen, wenn Oma und Opa aufpassen. Sie soll ja Spaß haben. Zwergnase macht aber eben mit und läuft außerdem schon viel. Den Buggy lassen wir mittlerweile zuhause, auch wenn wir mehrere Kilometer zurücklegen. Alles das sind natürlich Grundvoraussetzungen. Probiere es aus, wenn dich Geocaching interessiert, ich kann es dir echt ans Herz legen, wenn du gerne draußen unterwegs bist und ein Bisschen Abenteuer suchst, aber wenn dein Kind keinen Bock darauf hat, ist es eben nichts für euch. Zumindest nicht zusammen mit dem (Klein)Kind.

Ein Geocaching Protokoll

Heute möchte ich euch von unserer Runde am Paasbach in Hattingen berichten.

Wie immer fragen wir unsere Tochter zuerst, ob sie Lust hat, Geocachen zu gehen, was sie an diesem Vormittag nickend mit einem Grinsen im Gesicht beantwortet. Nachdem wir in letzter Zeit ziemlich aktiv unterwegs waren, bin ich mir sicher, dass sie meine Frage versteht und ihre Freude echt ist. Wir ziehen uns also an. Feste Schuhe sind notwendig, wenn wir ein Waldstück raussuchen – Wenn Zwergnase sie nicht gleich anziehen will, stecke ich sie in meinen Rucksack. Ebenso ist es mir lieber, wenn sie eine lange Hose trägt, zum (relativen) Schutz vor Zecken (unbedingt hinterher absuchen!) und Brennnesseln. Heute fällt ihre Wahl auf eine Strumpfhose. Wir packen noch etwas Babykram, Sonnenhut und Proviant ein, Zettel/Stift und natürlich auch unser Navi mit Ersatzakkus. Dann fahren wir erstmal mit dem Auto los. Zwergnase macht auf der Fahrt ein kleines Schläfchen, als wir ankommen, ist sie noch etwas verschlafen und will auf Papas Arm. Vom Parkplatz aus peilen wir mit dem Navi den nächstgelegensten Geocache an.

Es kann losgehen.

Die ersten Koordinaten führen uns nach ein paar Minuten Fußmarsch zu einem Zaun an einem gut besuchten Spazier-/Radweg. Mein Mann und ich sind schon etwas geübt, ziemlich schnell ist uns klar, wo die Dose (hier ein Petling) versteckt sein muss. Als gerade kein Radfahrer vorbei kommt, nehmen wir den Zaun auseinander und machen damit unseren ersten Fund des Tages. Zwergnase setzt sich auf den Boden und untersucht den Petling, während wir im Logbuch unterschreiben. Mein Mann legt die Dose anschließend zurück. Dabei nimmt er unsere Tochter hoch und zeigt ihr, wo der Cache versteckt ist. Sie kommentiert mit einem fröhlichen ›da‹ und nickt, als wir fragen, ob wir weiter gehen wollen.

Vorerst mag unsere Tochter bei Papa auf dem Arm bleiben. Sie staubt einen Lolli aus meinem Rucksack ab, und wir laufen den Weg entlang, beobachten ein Eichhörnchen, was neben uns an der Böschung von Baum zu Baum flitzt.

Der nächste Cache, den wir ansteuern, ist laut Beschreibung eigentlich nicht Kleinkind geeignet, wir wollen es aber trotzdem versuchen. An einer geeigneten Stelle laufen wir links vom Weg ab in die Sträucher und einen Trampelpfad die Böschung aufwärts. Der Trampelpfad verschwindet ziemlich bald und wir laufen nun querdurch den Abhang aufwärts. Ein Bisschen Mut zu Ungewöhnlichem gehört schon dazu. Zwergnase bleibt auf Papas Arm, der im ziemlich steilen Unterholz deutlich sicherer läuft als ich. Als die Böschung abflacht, läuft Zwergnase auch ein paar Schritte alleine, will dann aber doch lieber wieder hoch, schmatzt genüsslich ihren Lutscher, kommentiert hier und da mit ›boah‹ und ›da Baum‹, während Papa und ich einen geeigneten Durchgang zu den Koordinaten suchen. Wir stehen unerwartet nämlich plötzlich vor einer Wand aus Dornenbüschen.

Wir kehren ein Stück um und finden eine Lücke zur Wiese auf der anderen Seite, von wo aus wir einen zweiten Versuch starten, zum Cache zu finden. Bevor wir das Waldstück wieder betreten machen wir allerdings eine erste kleine Pause. Zwergnase trinkt einen Schluck und beobachtet die Käfer, die durchs Unterholz krabbeln. Dann will sie meinen Kugelschreiber und malt ein Bild in Mamas Block. Ich mache nämlich gerade ein paar Notizen für diesen Beitrag.

In dieser Zeit orientiert mein Mann sich nochmal ein wenig, und schaut, welchen Weg wir nehmen können. Wir stellen fest, dass wir diesmal an der richtigen Seite sein müssen.

Zwergnase will schließlich wieder zurück auf Papas Arm und wir gehen weiter. Die Route führt uns durch kniehohe Brombeersträucher, weswegen der Fund wohl offiziell nicht Kleinkind geeignet sein wird. Zwergnase ist auf Papas Arm also gut aufgehoben. Nach etwa fünf Minuten waten durch die Dornen, erreichen wir die Koordinaten. Hier kann Zwergnase wieder runter. Zusammen schauen wir uns die Überbleibsel, ein Stück der Grundmauern einer alten Zeche an, drehen ein paar Steine um und beobachten die Käfer, die darunter hervorkriechen. Die Dose finden wir erst, als wir uns etwas weiter umschauen, in einem Stück Mauerwerk hinter uns. Diesmal ist es eine etwas größere Dose. Unsere Tochter nimmt begeistert die Tauschgegenstände heraus, schaut sie sich an und legt sie dann nacheinander wieder zurück. Wir entscheiden uns, diesmal nichts herauszunehmen. Papa versteckt die Dose wieder, während Zwergnase die Steine beklettert und einen Strauß aus Gräsern pflückt. Wir bleiben noch einen Augenblick, während unsere Tochter sich umschaut. Als wir schließlich fragen, ob wir zurückgehen und noch ein paar Dosen suchen wollen, bejaht sie abermals, lässt sich von Papa hochnehmen und winkt der kleinen Ruine zum Abschied mit einem ›tü‹ auf den Lippen zu.

Ich lasse es mir nicht nehmen auf dem Rückweg ein paar Brombeeren als Proviant zu pflücken, die meine Tochter begeistert vernascht, als wir wieder auf der Wiese stehen. Zwergnase will nun auch wieder runter und erstmal ein Stück laufen. Sie spaziert über die weitläufige Wiese bis fast zurück zur Straße, dann nehmen wir sie erst nochmal hoch, bis wir nach ein paar hundert Metern das Waldstück am Bachlauf auf der gegenüberliegenden Seite erreichen, das eigentlich unser angepeiltes Zielgebiet war.

Jetzt will Zwergnase endgültig selber laufen.

Wir spazieren den Bachlauf entlang und finden auf dem Weg die dritte Dose in einer Baumgabel. Zwergnase setzt sich am Bachlauf in den Kies, rutscht mit dem Popo ein wenig den Abhang hinunter, steigt wieder hoch und rutscht nochmal. So geht es ein paar Mal, bis sie aufsteht und den Waldweg an Papas Hand weiter entlangläuft. Am Weg liegt ein Friedhof, der an den Hang gebaut ist. Zwergnase begeistert sich für die Treppe, läuft ein paar Mal die ersten drei Stufen lachend rauf und runter. Wir gucken derweil aufs Navi und schauen, wo wir weitergehen können. Zwergnase beobachtet noch ein paar Ameisen und folgt ihnen ein Stück das Steinbeet entlang. Am Ende des Beetes hebt sie einen Stock auf und geht damit in der Hand weiter.

Unser Kind läuft nun voran, sammelt weiter Stöcke und freut sich über den steiler und steiniger werdenden Weg. An den nächsten Koordinaten sage ich ihr bescheid, und sie bleibt stehen. Wir suchen wieder gemeinsam. Als wir feststellen, wo der Cache vermutlich liegt, klettere ich auf allen vieren die Böschung hoch, während Papa mit Zwergnase ein Stück außen rum geht. Am oberen Teil des Hangs bin ich fündig geworden und beseitige gerade mit einem Stock die Spinnenweben vor dem Versteck. Zwergnase kommt mir zur Hilfe, lugt in das Loch in der gekippten Baumwurzel, das ich immer noch freistochere, und greift dann einfach zu. Ich muss zugeben, ich bin unfassbar Stolz, als sie mir den Petling hinhält. Zwergnase läuft damit zum Papa, der den Cache mit ihr öffnet und uns ins Logbuch einträgt. Während ich mich setze und mir nochmal ein paar Notizen mache, geht unsere Tochter mit Papa zurück zur Wurzel und versteckt den Cache wieder. Sie klatscht in die Hände und freut sich. Das sind die schönsten Momente dabei. Ich merke dann, dass unsere Tochter wirklich Spaß hat.

Nach einem kurzen Snack, denn Zwergnase sich aus Mamas Rucksack holt, will sie weiter laufen.

Wir folgen dem Waldweg, der sich nach einer Weile im Laub verliert. Zwergnase ist jetzt völlig in ihrem Element. Sie beklettert eine kleine Naturtreppe, die sich aus Baumwurzeln gebildet hat und zeigt mir Pilze, die an einem Baumstumpf wachsen. Wir fallen ein paar Meter zurück und erkunden den Wald, während Papa vor zu den nächsten Koordinaten läuft. Als er unsere Tochter schließlich ruft, ob sie ihm beim Suchen helfen will, rennt sie glucksend los und untersucht den Baum, an dem Papa stehen geblieben ist. Er hilft ihr ein bisschen auf die Sprünge und nimmt einen Stein zur Seite, der zwischen den Baumwurzeln liegt. Dahinter kommen Laub und der nächste Petling zum Vorschein. Zwergnase nimmt die Dose aus dem Versteck und gibt sie uns. Während sie mit den Stöcken und dem Laub weiter spielt und sich wieder ein paar Minuten in die Natur vertieft, entscheiden wir, auf dem Weg zu den nächsten Koordinaten einen Platz fürs Picknick zu suchen, zumal die Route uns nun aus dem Wald heraus führt. Bevor es weiter geht, verabschiedet sich unsere Tochter noch vom Baum und der Dose und gibt dem Papa ein High Five.

Wir verlassen den Wald nach einem kurzen Stück auf eine weitere Wiese. Unsere Tochter freut sich an dem hohen Gras, sammelt Gräser und beobachtet einen Grashüpfer, der ein Stück vor ihr herhopst. Zufällig steht auf der Wiese eine Bank. Während mein Mann und ich noch überlegen, ob wir hier rasten wollen, rennt unsere Tochter schon darauf zu und klettert hoch. Also machen wir hier unsere große Pause, holen die Brotdosen raus und stärken uns am mitgenommenen Brot und Obst. Mein Mann und ich schauen dabei nochmal aufs Navi und planen grob die Route zurück zum Auto. Als unsere Tochter nach der Stärkung soweit ist, was sie uns ziemlich eindeutig dadurch zeigt, dass sie sich winkend und ›tü‹ rufend von der Bank verabschiedet, gehen wir weiter und die Zivilisation hat uns wieder. Wir laufen jetzt einen asphaltierten Feldweg entlang, vorbei an ein paar Häusern.

Die sechste Dose finden wir an einer Bank. Hier müssen wir unser Kind leider ein wenig zurückhalten, Papa sucht alleine, da rundherum Dornenbüsche und Brennnesseln wuchern.

Zwergnase möchte nun ein Stück getragen werden. Sie gähnt und wird allmählich müde, es ist also die richtige Entscheidung den Rückweg zum Auto anzupeilen. Die drei Dosen, die noch auf dem Weg liegen, wollen wir uns zumindest anschauen. Der nächste Petling hängt in den Ästen einer Eiche direkt an der Straße. Papa sucht hier wieder alleine, während ich mich mit Lua auf den Boden setze. Sie plündert ein paar Kekse aus meinem Rucksack. Als mein Mann soweit ist, trägt er unsere Tochter wieder, sie kuschelt sich an und lädt ihre Kraftreserven nochmal auf. Weil es sich anbietet, sammeln wir auf dem Weg noch ein paar Brombeeren und naschen davon.

Dann will Zwergnase irgendwann doch wieder runter und selber laufen. Ich bitte sie an meine Hand zu kommen, da uns ab und zu ein Auto entgegenommt, was sie auch macht, während sie ihre andere Hand belustigt durch das hohe Gras am Straßenrand streifen lässt und eine Pusteblume pflückt, die dann wieder der Papa mit ihr pusten soll. Ein paar hundert Meter später verlassen wir die Straße und laufen einen kleinen Abhang abwärst auf einen weiteren Spazier/Radweg, wo unsere Tochter nun auch wieder ohne Hand laufen kann.

Direkt am Trampelpfad, den wir für den Abstieg genutzt haben, liegt der nächste Cache. Diesmal lassen wir wieder Zwergnase suchen, die nacheinander die Holzscheite greift, die hinter einem Baum versteckt liegen. Das zweite Holzstück ist präpariert, was unsere Tochter mit einem erstaunten ›oh‹ feststellt, als sie es wie das erste hochheben will. Das Holz lässt sich öffnen und darin befindet sich der Petling. Zwergnase beklatscht den Fund und macht vor Freude einen kleinen Hüpfer. Wir loggen und laufen weiter.

Zwergnase geht nun nicht mehr ganz so schnell voran, ist ein wenig verträumter, mit Stöcke und Kies sammeln beschäftigt, und wir müssen sie ab und zu doch daran erinnern, weiter zu laufen oder wahlweise auf den Arm zu kommen. Da mein Kind Treppen über alles liebt, lässt sie es sich nicht nehmen ein paar Stufen hochzulaufen, die an der Böschung rechts hochführen. Wir gehen ihr hinterher und lassen sie ein Bisschen erkunden, klettern und die kleine Anhöhung rauf und runter laufen. Schließlich kommt sie aber auch wieder mit zurück zu den Stufen, rennt mit Papa das letzte Stück Böschung abwärts und geht dann an der Hand mit weiter.

Auf dem letzten Stück kommen wir zu den letzten Koordinaten. Im Boden am Hang ist ein Messungspunkt eingelassen. Unsere Tochter kennt diese Art von Versteck noch nicht und beobachtet aufmerksam, wie Papa die Dose hebt und dann wieder versteckt. Ich sitze daneben auf dem Boden und mache nochmal ein paar Notizen für den Blog. Zwergnase setzt sich neben mich, fährt mit den Händen durch das Laub und den Kies und gähnt. Wir bleiben ein paar Minuten. Unsere Tochter ist jetzt ziemlich geschafft und mag auch nicht mehr wirklich laufen. Papa nimmt sie hoch und trägt sie die letzten paar hundert Meter zum Parkplatz, wo sie sich zufrieden ins Auto setzen lässt und nach ein paar Minuten Fahrt einschläft. Um die vier Kilometer haben wir heute zurückgelegt. Das Abendessen und wenn Zwergnase mag, ein cooles Schaumbad warten zuhause auf sie. Richtige Abenteurer, haben sich schließlich auch eine Erholung verdient. –

An manchen Tagen hat unsere Tochter weniger Lust, dann brechen wir auch mal ab oder bleiben irgendwo länger und lassen sie erstmal eine Weile frei spielen, anstatt gleich zur nächsten Dose weiterzuziehen. Das ist okay. Es gibt ja keine Regeln, keinen Zwang eine bestimmte Route abzulaufen. Wir können auch jederzeit wiederkommen oder woanders hingehen.

Ich empfinde Geocaching als einen tollen Ausgleich zum Alltag. Es ist ein Bisschen was anderes, viel draußen sein und sehen. Ein Bisschen Abenteuer, aber auch einfach mal an einem schönen Ort die Seele baumeln lassen. Und dann können wir wieder aufstehen und weiter gehen. Ich freue mich, dass Zwergnase bisher Spaß daran hat, wir werden das auskosten, solange es so ist. Und vielleicht ist dieses Hobby ja auch etwas für dich, wenn du und dein Kind Abenteuer brauchen und neue Orte entdecken wollt. Viel rum kommst du beim Geocaching auf jeden Fall. Xx Fiona

Autor: unverbogenkindsein

Literaturstudentin, Mutter und Freigeist <3

1 Kommentar zu „Tupperdosen Im Wald: Übers Geocaching Mit Kleinkind“

  1. Geocaching ist schon ein super Familienhobby. Mit der Großen waren wir von Anfang an unterwegs, sie war immer im Tragetuch dabei. Muss sich halt der Papa bücken, wenn ich einen Verdacht habe 🙂 jetzt ist der Kleine im Tuch dabei und die Größe läuft. Da schafft man zwar nicht mehr so viele Caches aber wir haben unseren Spaß 🙂 und so manch tollen Spielplatz haben wir erst durchs Cachen entdeckt z. B. bei Syke.

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